Chronik

Im Jahre 1925 wurde Bartholomäus Kuchling durch den Gastwirt Hauptmann Lessiak aus Pörtschach angeregt mit dem Wirt Ulbing aus St. Martin die Feuerwehr Töschling zugründen.
Am 23. März 1926 gründete Bartholomäus Kuchling die Feuerwehr Töschling. Auf der „Stessl-Halt“ wurde ein Spritzenhaus errichtet und die Löschteiche wurden in mühseliger Kleinarbeit verbessert.
Unter dem Kommandanten Hans Stossier ging es rasch aufwärts.
Am 5. Juni 1930 nahm Pfarrer Schneditz die Weihe der Motorspritze vor, welcher viele Gemeindebürger beiwohnten. Anschließend an die Weihe gab es eine Feier beim Gasthof Wallerwirt.

Nach dem Krieg übernahm Bartholormäus Kuchling das Kommando. Sein Sohn Hans Kuchling kaufte im Jahr 1952 einen englischen Chevrolet mit Allrad, der zum Rüstwagen umgebaut wurde. Die Feuerwehrmänner waren mit großer Begeisterung dabei und opferten jede freie Minute für den Umbau. Auch die Ehefrau des Kommandanten Maria Kuchling, geborene Juritsch, half selbstverständlich mit wenn Not am Mann war. Vor allem aber sorgte sie für das leibliche Wohl der Feuerwehrmänner.
Damals war es nicht üblich die notwendigen Ersatzteile zu kaufen, sondern die Männer mussten mit Einfallsreichtum, eventuell auch durch Tauschgeschäfte, die Bestandteile organisieren oder selbst herstellen. Das Geld dafür konnte durch Spenden aufgebracht werden. Zehn Jahre lang leistete der Chevrolet vor allem im Gelände und im Winter hervorragende Dienste, bis 1962 ein neuer Wagen der Marke Ford-Taunus FK 1250 angeschafft wurde.

Durch den Bau der Autobahn wurde in den Jahren 1966/67 die Errichtung eines neuen Feuerwehrhauses notwendig, da das alte Feuerwehrhaus der Trassenführung weichen musste. Das neue Rüsthaus wurde neben dem Gemeindehaus in Töschling errichtet.
Die Ölkatastrophe vom Juli 1978 stellte unsere Wehr vor völlig neue Aufgaben da Wasserdiensteinsätze in dieser Größenordnung bis dato nicht üblich waren. Im Jahr 1982 wurde der FeuerwehrTöschling von der Verwaltung der Autobahn ein Motorboot sowie Ölsperren zur Verfügung gestellt, um für ähnliche Einsätze dieser Art gerüstet zu sein. Durch die rasante Zunahme von Einsätzen wurde es notwendig, im Jahr 1985 ein Kleinlöschfahrzeug anzuschaffen. Ab diesen Zeitpunkt diente der Ford-Taunus als Transportfahrzeug für Ölwehrgerät.

Das Ansteigen der Einsätze auf der Autobahn machte 1990 den Austausch des Ford-Taunus gegen ein Kleinrüstfahrzeug notwendig.

Dadurch musste das bestehende Rüsthaus umgebaut werden. Dies erfolgte durch die Kameraden der Feuerwehr in Eigenregie.
Auch in der Kameradschaftspflege bewegte sich einiges, so wurde mit der Feuerwehr Affstätt eine Partnerschaft gegründet, die bis zum heutigen Tag in großer Freundschaft anhält.
In diese Zeit fällt auch die Gründung der ersten Jugendgruppe der FeuerwehrTöschling.
Auch die Anforderungen an den Wasserdienst wurden größer. Die Zunahme von Einsätzen am See, vor allem im Tauchdienst, machte es erforderlich, 1991 ein zweites Boot anzukaufen.
Da neueste Geräte allein nicht ausreichten, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden, bestand die Notwendigkeit die Kameraden in sämtlichen Sparten aus- und weiterzubilden. Wasserdienst, Tauchdienst, Ölwehr und der Umgang mit gefährlichen Stoffen waren nur einige der Ausbildungsthemen.
Die Anschaffung weiterer Geräte für den technischen Einsatz führte im alten Feuerwehrhaus zu einem akuten Platzmangel.
So begann 1999 die Planung eines neuen modernen Rüsthauses.
Mit großer Unterstützung durch die Familie Zieritz, der Gemeinde Techelsberg sowie dem Land Kärnten konnte dieses Vorhaben 2003 realisiert werden.

Am 16.August 2003 wurde das neue Feuerwehrhaus der Kameradschaft vom Bürgermeister Johann Koban übergeben und durch Pfarrer Maximilian Miklautsch eingeweiht.

Am 11.August 2007 wurde das neue Bootshaus der Kameradschaft vom Bürgermeister Johann Koban übergeben und durch Pfarrer Maximilian Miklautsch und Pfarrerin Mag. Renate Moshammer eingeweiht.

Am 19. Juni 2011 wurde unser altes Kleinlöschfahrzeug durch ein neues Löschfahrzeug ausgetauscht. Wieder war es ein wichtiger Schritt für unsere Feuerwehr, da wir ab diesen Zeitpunkt ein Fahrzeug mit einem 1000l Wassertank hatten.

Maria Rheindt-Wanker, BGM Johann Koban, Margret Lepuschitz, Waldtraut Kopeinig, OBI Wolfgang Wanker, Birgitt Derhasching-Stuck, Erika Giese, Waldtraut Leila, Linda Hardy.

2012 wurde durch Mitteln aus der Kameradschaftskassa ein Schlauchboot finanziert. Damit kann die Feuerwehr Töschling die Aufgaben auf den Sektor Wasserdienst noch besser erfüllen.

2015 wurden durch Spenden und sehr viel Eigenleistung ein MTF-A in den Dienst gestellt.

Am 08. Oktober 2016 wurde unser altes Kleinrüstfahrzeug durch ein neues Kleinrüstfahrzeug Allrad ausgetauscht. Ein weiter Schritt um technisch auf den neuesten Stand zu sein. Ab diesen Zeitpunkt hatten wir ein Fahrzeug mit hydraulischen Rettungsgeräten.

Als Patinnen gaben uns Maria Rheindt-Wanker, Waltraud Leila, Linda Hardy, Brigitte Hill-Dockendorff, Alexandra Kempfer, Claudia Lepuschitz und Birgit Drahaschnig-Stuck die Ehre.