Verhalten bei Kaminbrand

Ein Kaminbrand entsteht, wenn sich im Schornstein abgelagerter Ruß entzündet, der durch unvollständige Verbrennung entstanden ist.

Ein Kaminbrand darf nicht mit Wasser gelöscht werden. Dabei würde Wasser schlagartig zu Wasserdampf umgewandelt werden und damit kann der Schornstein durch den schlagartigen Druckanstieg schwer beschädigt werden.

Möglichkeiten zur Brandbekämpfung sind

•Den Schornstein kontrolliert ausbrennen lassen bei ständiger Beobachtung.

•Die Luftzufuhr minimieren. Die Türe des Ofens geschlossen halten. Falls an dem brennenden Schornstein mehrere Öfen angeschlossen sind, gilt das für alle Öfen.

•Mit Kaminkehrerwerkzeug den brennenden Ruß von den Wänden lösen. Diesen am Fuß des Ofens ausbrennen lassen oder dem Schornstein entnehmen und außerhalb des Schornsteins ablöschen. (Sollte von einem Rauchfangkehrer erledigt werden.)

•Da der Ruß durch die hohen Verbrennungstemperaturen aufquellen kann, muss das Verstopfen des Schornsteines mit geeignetem Gerät verhindert werden. (Sollte von einem Rauchfangkehrer erledigt werden.)

•Der Kamnin kann mit Kohlendioxid geflutet werden.

•Man sollte immer den zuständigen Rauchfangkeher und wenn nötig die Feuerwehr hinzuziehen.

•Wenn das Feuer aus ist, sollte man den Kamin und seine Umgebung noch mehrere Stunden beobachten. Durch die große Hitze kann angrenzendes Isoliermaterial oder angrenzende Holzbalken in Brand gesetzt werden.